Langer Atem für gutes Klima

 

Unter dem Titel „Langer Atem für gutes Klima: Herausforderungen und Lösungen für klimagerechte Quartiere“ luden die KlimaExpo.NRW, das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) und der Region Köln/Bonn e. V. am 18. April 2018 zu einer Fachveranstaltung nach Leverkusen ein.

Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Stadtplaner und Architekten, Kommunal- und Unternehmensvertreter, diskutierten, wie Quartiere klimafreundlich entwickelt werden können. Zugleich konnten die Gäste zahlreiche Best Practice-Beispiele kennenlernen und sich über eigene Erfahrungen austauschen.

Die beiden Impulsgeber Dr. Klaus Habermann-Nieße, plan zwei Stadtplanung und Architektur, und Prof. Dr. Viktor Grinewitschus, EBZ Business School, wagten einen Blick in die Zukunft. Sie stellten jeweils ihre Vision für ein klimagerechtes Quartier vor. Dr. Habermann-Nieße warb für eine enge Kooperation von kommunalen Wohnungsbauunternehmen und lokalen Energieversorgern. Zudem müsse eine „Kultur der Energetischen Stadtsanierung“ geschaffen werden, die Bewohnern und Eigentümern die Werthaltigkeit energetischer Sanierung nahe bringe.

Prof. Grinewitschus erklärte, dass in Zukunft nahezu alle elektrischen Anwendungen miteinander vernetzt seien. Daraus ergebe sich eine effizientere, transparentere Nutzung. Gleichzeitig werde Energie vor allem lokal erzeugt und verbraucht.

In vier Workshops wurde angeregt und auf fachlich hohem Niveau über Herausforderungen und Lösungswege diskutiert. Vertreter der KlimaExpo.NRW-Projekte Neue Bahnstadt Opladen, Energielabor Ruhr, Scharounschule Marl, Kreativ.Quartier Lohberg und Bielefeld-Sennestadt standen hier Rede und Antwort. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer identifizierten den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern, ein durchdachtes Konzept sowie, in vielen Fällen, die Bereitstellung finanzieller Förderung als entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Quartiersentwicklung. Dabei zeigte sich, wie vielschichtig die Prozesse und wie unterschiedlich die beteiligten Akteure sind. Am Ende waren sich aber alle einig: Einzelne „High End-Lösungen“ wurden als wenig zielführend angesehen. Vielmehr sollten Maßnahmen entwickelt werden, die flächendeckend umsetzbar seien.

Impressionen der Veranstaltung finden Sie auf unserer flickr-Seite.


 

 

 

Kontakt

Anke Kalmbach
Projektmanagerin
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0209.408599-25
E-Mail


Themenvideo


Programm