< Windkraft aus NRW als Innovationstreiber
23.02.2016 16:47 Alter: 3 yrs

Windpark Königshovener Höhe wird Teil der KlimaExpo.NRW

Der Windpark Königshovener Höhe überzeugt durch 67 Megawatt Leistung – und durch eine außergewöhnliche Partnerschaft: Die Stadt Bedburg und der Energieversorger RWE arbeiteten bereits bei der Braunkohleförderung zusammen. Nun haben sie auch die moderne Energiegewinnung gemeinsam in Angriff genommen. Das Ergebnis: 150.000 Tonnen CO<sub>2</sub>-Ersparnis pro Jahr. Um dieses vorbildliche Engagement und den 108. von 1.000 „Schritten in die Zukunft“ zu würdigen, nahm Wolfgang Jung, Vorsitzender Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, heute Bürgermeister Sascha Solbach und Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, ihre Schuhabdrücke ab.


Die KlimaExpo.NRW nahm den Windpark als 108. von 1.000 „Schritten in die Zukunft“ heute offiziell als qualifiziertes Projekt auf. Im Bild (v.l.): Minister Johannes Remmel, Sascha Solbach, Bürgermeister der Stadt Bedburg, Hans Bünting, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy und Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW. (Bild: RWE Innogy GmbH)

Die Stadt Bedburg ist seit langem durch die Energiegewinnung geprägt. Über Jahrzehnte hat der Ta-gebau Garzweiler hier seine Spuren hinterlassen. Jetzt setzt die Stadt auf Erneuerbare Energien, mit ihrem bewährten Partner RWE: Auf der Königshovener Höhe haben beide Akteure 21 Windenergie-anlagen vom Typ „Senvion 3.2 M114“ errichtet. Der Windpark hat eine Leistung von 67 Megawatt, die Rotorspitzen sind am höchsten Punkt 200 Meter hoch. In der ehemaligen Braunkohleregion kommen damit die größten kommerziell genutzten Onshore-Windenergieanlagen in Deutschland zum Einsatz – ein vorbildliches Engagement für den Klimaschutz, das nun Teil der Landesinitiative KlimaExpo.NRW ist.

Zukunftssichere Energieversorgung, gelebter Klimaschutz

Die Eröffnung des Windparks würdigte Umweltminister Johannes Remmel heute als Festredner: „Hier auf dem ehemaligen Tagebaugelände können wir sehen, wie Strukturwandel optimal funktioniert. Die 21 Windenergieanlagen stehen für eine zukunftssichere Energieversorgung und den gelebten Klimaschutz made in NRW. Wir müssen den Ausbau der regenerativen Energien weiter vorantreiben und geben dazu mit unserem Klimaschutzplan NRW Hilfestellung – für Bürgerinnen und Bürger, für Kommunen, für Unternehmen und für alle, die sich am Gemeinschaftsprojekt Klimaschutz beteiligen wollen."

Hans Bünting, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy ergänzt: „Auch die Produktionszahlen des neuen Windparks sprechen für sich. So liegen wir für das Jahr 2015 mit über 140.000 Megawattstunden erzeugtem grünen Strom gut im Plan. Investitionen in Windparks zahlen sich aus. Und gerade das Rheinische Revier liegt uns auch als Windstandort am Herzen. Hier wollen wir weiter wachsen, gerne auch mit Partnern. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Bedburg ist dabei beispielhaft.“

150.000 Tonnen CO<sub>2</sub>-Ersparnis pro Jahr, 110 Millionen Euro Investitionen


Im Anschluss an die feierliche Eröffnung nahm Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, Bürgermeister Sascha Solbach und Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, ihre Schuhab-drücke ab. Die Schuhabdrücke symbolisieren den 108. von 1.000 Schritten in die Zukunft, die die KlimaExpo.NRW bis zum Jahr 2022 aufzeigt. „Der Windpark Königshovener Höhe überzeugt nicht nur durch seine beachtliche Leistung, sondern auch durch sein außergewöhnliches Partnerschaftsmodell und die Investitionsbereitschaft der Beteiligten“, erklärte Wolfgang Jung. „Die Stadt Bedburg und Energieversorger RWE nutzen das Know-how aus ihrer langjährigen Zusammenarbeit, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben und investieren 110 Millionen Euro in die nachhaltige Entwicklung von Bedburg.“

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