< KAMEHA GRAND BONN als erstes Hotel in KlimaExpo.NRW aufgenommen
20.10.2015 16:06 Alter: 3 yrs

Mehr Natur für die Stadt: Projekt „Natur in graue Zonen“ als Projekt der KlimaExpo.NRW ausgezeichnet

Das Projekt „Natur in graue Zonen“ des Wissenschaftsladens Bonn erprobt und präsentiert Möglichkeiten zur Entsiegelung und Begrünung innerstädtischer Unternehmensflächen. Das hat die KlimaExpo.NRW überzeugt und so wurde das Projekt heute offiziell in die Riege der qualifizierten Projekte der Landesinitiative aufgenommen.


Der Wissenschaftsladen in Bonn entwickelt und koordiniert das bundesweite Projekt und die Stadt Duisburg ist unter drei Modellstädten die NRW-Vertreterin. Gemeinsam mit dem lokalen Partner, der Bürgerstiftung Duisburg, wurden hier schon die ersten Unternehmen gewonnen, Flächen entsiegelt und naturnah begrünt. Für dieses besondere Engagement im Klimaschutz hat die Landesinitiative KlimaExpo.NRW im Rahmen eines Pflanzfestes bei der GfB (Gesellschaft für Beschäftigungsförderung) „Natur in graue Zonen“ als qualifiziertes Projekt aufgenommen und präsentiert diesen 102. von 1.000 „Schritten in die Zukunft“ als Vorreiter für den Klimaschutz. Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW übergab die begehrte Urkunde an Vertreter des Wissenschaftsladen Bonn und der Bürgerstiftung Duisburg. „Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt in unsere Expo aufnehmen können. Die Begrünung der städtischen Flächen leistet einen großen Beitrag sowohl zum Klimaschutz als auch zur Klimafolgenanpassung. Grünpflanzen binden CO2, entsiegelte Flächen und bepflanzte Dächer dienen als Zwischenspeicher bei Starkregen und die Grünflächen sorgen für wichtige Kühlung in hitzegeplagten Städten“ sagt Wolfgang Jung bei der Urkundenübergabe.

Bis 2022 präsentiert die KlimaExpo.NRW 1.000 Projekte, die den Fortschrittsmotor Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen besonders gut veranschaulichen. Um auch symbolisch den Schritt in die kontinuierliche Expo aufzunehmen, nahm Wolfgang Jung den Schuhabdruck von Dr. Anke Valentin, Geschäftsführerin des Wissenschaftsladens Bonn ab.

„Viele versiegelte Flächen in der Stadt könnten ohne Funktionseinbußen aufgebrochen und begrünt werden und damit nicht nur einen Betrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt leisten, sondern auch für Klimaschutz und -anpassung. Die vielen im Projekt aktiven Unternehmen zeigen, dass durchaus die Bereitschaft bei zahlreichen Unternehmern besteht, hier mit anzupacken“ so Valentin.
Die beteiligten Unternehmen profitieren von den Begrünungen. Gerade weil viele Flächen unnötig versiegelt sind, fällt die Rückkehr der Natur positiv auf. Und auch die Beschäftigten schätzen grüne erholsame Pausenzonen. Lothar Krause, Prokurist der GfB fasst zusammen: „Für uns bietet das Projekt eine schöne Gelegenheit, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv in die Entsiegelung und Begrünung – und damit in die Gestaltung ihres eigenen Arbeitsortes – mit einzubeziehen und wir haben gerne zugesagt, als wir von der Bürgerstiftung Duisburg auf eine Teilnahme angesprochen wurden.“

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