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26.08.2015 12:43 Alter: 3 yrs

AKAFÖ erhält Klimaschutz-Auszeichnung

Land NRW würdigt Müllvermeidungs-Projekt „Zu gut für die Tonne“ Das Akademische Förderungswerk (AKAFÖ) ist am Mittwoch, 26. August 2015, von der KlimaExpo.NRW für seine Bemühungen zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen ausgezeichnet worden. Die NRW-Landesinitiative KlimaExpo.NRW nahm die AKAFÖ-Aktion „Zu gut für die Tonne“ offiziell als „qualifiziertes Projekt“ in die Liste der besten Klimaschutz-Projekte NRWs auf.


Foto: AKAFÖ

Dr. Michael Walther, Projektmanager der KlimaExpo.NRW, überreichte am Mittwoch die offizielle Urkunde an AKAFÖ-Gastronomieleiter Ezzedine Zerria in der Mensa der Ruhr-Universität Bochum. „Das AKAFÖ zeigt, dass vor allem die vielen kleinen Vorschläge und Ideen der Mitarbeiter zum ressourcenschonenden Verhalten beitragen“, sagte Walther.


Im Zuge von „Zu gut für die Tonne“ hatte sich eine AKAFÖ-Arbeitsgruppe mit Mitarbeitern aus allen Bereichen der Gastronomie – vom Warenlager bis zur Ausgabe – auf die Suche nach Möglichkeiten zur Abfallvermeidung gemacht. Zusammengekommen waren Maßnahmen, die das Abfallaufkommen um fast 15 Kubikmeter pro Monat reduzieren – eine Verringerung um rund 25 Prozent gegenüber dem Ausgangszustand. Das sind umgerechnet 15 Tonnen CO2-Vermeidung jeden Monat. Für den gleichen Effekt müssten über 1.000 Bäume pro Jahr gepflanzt werden. Berechnet man ein, dass bei weniger Verschwendung auch weniger Flächen für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden müssen, kommt man auf über 30 Tonnen eingespartes CO2.

Bis zum Jahr 2022 stellt die KlimaExpo.NRW in 1.000 Schritten ausgewählte Projekte und Klimaschutzakteure vor und baut eine kontinuierliche Leistungsschau auf. Im Rahmen der Urkundenübergabe nahm Dr. Michael Walther symbolisch einen Fußabdruck von AKAFÖ-Projekt- und Gastronomieleiter Zerria, um „Zu gut für Tonne“ auch offiziell zu einem Schritt der KlimaExpo.NRW zu machen. Das Projekt ist der 91. von 1.000 Schritten der Landesinitiative.

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