„Der Betrieb eines historisch gewachsenen Hauses bringt viele Herausforderungen mit sich, denen wir uns gerne stellen. Seit vielen Jahren ist es mir persönlich ein großes Anliegen die verbrauchsintensive Durchführung von Veranstaltungen durch die Optimierung vorhandener Systeme sowie Einbindung neuer Technik ressourcenschonender und nachhaltiger zu gestalten. Durch die Maßnahmen der vergangenen Jahre konnten wir trotz höherer Auslastung den jährlichen Stromverbrauch signifikant reduzieren.“

Michael Zscharnack, Geschäftsführer

GLORIA Köln: Sparsame Unterhaltung

Ein typischer deutscher Club verbraucht im Jahr so viel Energie wie 40 Drei-Personen-Haushalte. Das Kölner GLORIA packt das Problem an: Fast 30 Prozent Strom und CO2-Emissionen hat das Spielhaus im Jahr 2014 gegenüber dem Jahr 2011  eingespart – mit effizienten Kühlschränken, einem noch effizienteren Umgang mit ihnen und LED-Einsatz im Büro- und Arbeitsbereich.

Umwelt- und Klimaschutz spielt bei den mehr als 5.000 deutschen Clubs bislang eine eher untergeordnete Rolle. Das Kölner GLORIA tritt hier aus der Reihe. Hier wird nicht nur die Unterhaltung, sondern auch ein effizienter Energieeinsatz groß geschrieben. Als einer der ersten Listenteilnehmer des Green Club Index (GCI) hat das GLORIA viele kleinere Energieeffizienz-Maßnahmen umgesetzt, die zusammen eine beachtliche  Wirkung erzielen: Effiziente Kühlschränke, ein noch effizienterer Umgang mit ihnen und die Umstellung auf LED-Leuchtmittel im Büro- und Arbeitsbereich.

Fortschrittsmotor Klimaschutz:

  • Vorreiterrolle in der Club-/Theaterszene in Energieeffizienz
  • Mitarbeiter werden mit dem effizienten Umgang von Vorrichtungen geschult.
  • Die Maßnahmen werden gut kommuniziert und erreichen viele Menschen.
  • Einsparung von 2000 Tonnen CO2 pro Jahr

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Danny Frede

Das GLORIA ist ein ehemaliges Premierenkino im Herzen Kölns.

 

30 Prozent Strom und CO2-Emissionen eingespart
Mit dem Pilotprojekt konnte das GLORIA den Stromverbrauch und die CO2-Emissionen um ca. 27 Prozent reduzieren. Seitdem sind weitere Maßnahmen umgesetzt worden: Bewegungsmelder sorgen dafür, dass Licht nur dann brennt, wenn es auch benötigt wird. Funkanlagen wurden auf Akkubetrieb umgestellt. Das Ergebnis: Obwohl das GLORIA in 2014 eine 30 bis 40 Prozent höhere Auslastung als in 2011 hatte, verbrauchte es rund 30 Prozent weniger Strom.

Mit gutem Beispiel voran
Das GLORIA geht in der Unterhaltungsbranche voran und demonstriert, wie man klimafreundlich wirtschaften und Geld sparen kann. Die 100.000 Besucher, die das GLORIA jedes Jahr besuchen, konfrontiert das GLORIA positiv mit dem Thema Klimaschutz. Auch Musiker, die ihre Touren klimafreundlich gestalten wollen, zeigen reges Interesse im GLORIA aufzutreten. Und das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht: Der Club sucht weiter nach Verbesserungsmöglichkeiten.