Energie neu denken

Ein verstetigter Ausbau erneuerbarer Energien, Effizienzsteigerungen in der konventionellen Kraftwerkstechnik sowie die gemeinsame Erzeugung von Strom und Wärme und in wachsendem Umfang auch Kälte (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung) bieten wichtige Potenziale für die CO2-Reduktion und sind damit zentrale Themen beim Klimaschutz. Der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung gelingt nur, wenn die zugehörigen Strom- und Wärmenetze ausgebaut, Speicherkapazitäten geschaffen und die konventionelle Erzeugung flexibilisiert werden. Im Zuge der Energiewende muss das Energiesystem neu gedacht und grundlegend transformiert werden. Erneuerbare und konventionelle Erzeugung; Energieumwandlung, -transport, -speicherung und -verbrauch; Strom-, Gas-, Wärme- und Kältenetze – all dies muss in einem intelligenten Gesamtsystem kombiniert werden.
Der Umbau des Energiesystems ist in Nordrhein-Westfalen längst im Gange. Das Energieland Nr. 1 in Deutschland stützt sich dabei auf eine mehr als 100-jährige Erfahrung bei der Umwandlung, Verteilung und Nutzung von Energie. Die daraus gewachsene Energiekompetenz in großen und kleinen Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Verwaltungen sucht in seiner Breite und Tiefe weltweit seinesgleichen.